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betörend klangschönes Flötenspiel

RONDO

betörend klangschönes Flötenspiel

2026

Einer der Höhepunkte des Konzerts war der Auftritt der Bläserformation 5um3 (Universität der Künste Berlin, 1. Preis). Die fünf Musiker boten das f-Moll-Quintett des tschechischen Beethoven-Zeitgenossen Anton Reicha mit einer derartigen Perfektion dar, dass man nur staunen konnte. Dabei begeisterte das betörend klangschöne Flötenspiel von Meret Louisa Vogel ebenso wie die virtuosen Passagen, die Hornistin Una Weske scheinbar mühelos ihrem Instrument entlockte.“

Mario-Felix Voigt

RONDOMAGAZIN

eleganter Ton, technisch blitzeblank und selbstbewusst

2023

„Meret Louisa Vogel, 2004 in Hamburg geboren, war schon bei der Bachwoche zu erleben. Nun führt sie mit elegantem Ton, technisch blitzblank auch in extrem schweren Passagen und selbstbewusst das Flötenkonzert G-Dur von Carl Philipp Emanuel Bach. Die Flötistin wiegt sich in die Musik hinein und lässt hochkonzentriert alles Virtuose, Klagende, Lebensfreudige geradezu fluffig wirken.“

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Landeszeitung für die Lüneburger Heide „Gute Musik bleibt zeitlos“

Perfekte Technik

2023

„Es ist bemerkenswert, welch eine perfekte Technik die 19jährige gebürtige Hamburgerin hat. Ganz besonders ist ihr Glissando über mehrere Oktaven: natürlich muss sie dafür die Klappen ihres Instrumentes bedienen - nur hört man diese Übergänge überhaupt nicht. Da konnte einem glatt der Atem stocken. Entsprechend begeistert war der Applaus am Ende, Meret Louisa Vogel […] wurde frenetisch gefeiert.“

Jens Wortmann

Kulturbüro Göttingen

Souveräne Selbstverständlichkeit

2025

„Hindsons „House Music“ ist nicht etwa ein braves Stück fürs häusliche Musikzimmer, sondern ein von Einfällen geradezu übersprudelndes Flötenkonzert, in dem der Komponist ohne jede Berührungsangst eine Fülle popmusikalischer Elemente verwendet.

Da gibt es Rhythmen, die auch der Solistin in die Beine fuhren, effektvolle Schlagzeugeinsätze, hier lateinamerikanisches Flair, dort ansteckend rockige Passagen.

Vor zwei Jahren hatte Meret Louisa Vogel (Jahrgang 2004) mit dem GSO die deutsche Erstaufführung dieses 2006 in Australien uraufgeführten Konzerts in einer Matinee im Deutschen Theater präsentiert. […]

Hindson setzt die Flöte auch weit jenseits ihrer üblichen Klangfarben ein, fordert etwa gleitende Tonübergänge, mehrstimmiges Spiel, den hörbaren Einsatz von Atem und bisweilen einegeradezu sprachliche Artikulation.

All dies präsentierte Meret Louisa Vogel – die im Oktober 2023 ihr Musikstudium an der Universität der Künste in Berlin begonnen hat – mit einer erstaunlich souveränen Selbstverständlichkeit. Nirgends hinterließ sie den Eindruck, als strenge sie dieser Part über Gebühr an.

Das begeisterte Publikum reagierte mit Bravorufen und kaum enden wollendem Applaus.“

Michael Schäfer

Göttinger Tageblatt

kunterbunte Palette von Farben

2023

„Im Zentrum des Programms stand eine deutsche Erstaufführung, das Flötenkonzert ‚House Music’ des australischen Komponisten Matthew Hindson: Begeisterter Applaus im voll besetzten Haus für die Solistin Meret Louisa Vogel, das Orchester und seinen inspirierenden Dirigenten Nicholas Milton. […]

Schon gleich in ihren ersten Solotönen zeigte sich, dass der australische Komponist (Jahrgang 1968) in diesem Part nicht etwa das klassische virtuose Figurenwerk verwendet, sondern vom Interpreten noch ganz andere Lautäußerungen verlangt. Das reicht vom Schnalzen mit der Zunge und Klicklauten (die etwa im südafrikanischen Xhosa verwendet werden) bis zu hörbaren Luftstößen und zu durch Glissando verbundenen Flötentönen (die eigentlich auf diesem Instrument nicht möglich sind): Eine kunterbunte Palette von Farben, über die die Solistin mit einer erstaunlichen Souveränität verfügt. […]

Die vielstimmigen Bravorufe am Schluss dieses äußerst effektvollen Werkes galten zum einen der bravourösen Solistin, die sich auch durch die kompliziertesten Spielvorschriften nicht aus der Fassung bringen ließ und der man die heitere Spielfreude, die die Musik ausstrahlt, auch im Gesicht ablesen konnte. Was ebenso für ihre staunenswerte Zugabe gilt, das Solostück „Zoom Tube“ von Ian Clarke. Zum zweiten galten sie der Komposition, die die unter Konzertbesuchern im Bereich der klassischen Musik üblichen ernsten Mienen in fröhliches Lächeln verwandelt hatte – und zum dritten last not least dem brillant aufspielenden Orchester, in dem das Schlagwerk zum Teil geradezu akrobatische Aufgaben zu erfüllen hatte, und seinem begeisternden Dirigenten, der sich mit vollem Herzen und vollem Erfolg für das Werk seines australischen Freundes eingesetzt hatte.“

Michael Schäfer

Göttinger Tageblatt

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